Meine Ziele für Kassel

1. Kassel entschulden – nicht auf Kosten der Ärmsten. Gerade Verschuldung fordert Verantwortung. Statt Prestigeobjekte wie den Flughafenneubau in Calden zu fördern, müssen die Bedürfnisse der Menschen vorgehen. Notwendige Sparmaßnahmen dürfen nicht auf Kosten einer sozialen und solidarischen Gemeinschaft gehen.

2. Volle Ausschöpfung aller finanziellen Mittel für Hilfebedürftige. Haushaltsmittel, die zur Förderung und Qualifizierung arbeitssuchender Menschen zur Verfügung stehen, dürfen nicht ungenutzt bleiben.

3. Sozialcard und Sozialticket für Kassel. Jeder hat ein Recht auf die Teilhabe am städtischen Leben und Mobilität. Vor allem Hilfebedürftige müssen daher Ermäßigungen und ohne Diskriminierung Zugang zu bereits vorhandenen erhalten.

4. Ein/e SozialdezernentIn für Kassel. Eine  Stadt mit den sozialen Anforderungen wie Kassel, braucht eine/n Sozialdezernenten/in, der/ die dem Menschen zugewandt ist und ihnen mit Sympathie und Offenheit  bei der Bewältigung der Lebenssituation begegnet.

5. Frischluft für Kassel – kein Gewerbegebiet im Langen Feld. Die “grüne Wiese” erhöht nicht nur die Lebensqualität sondern auch den Weg zu einem nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt. Statt einer Gewerbeentwicklung dort, stehe ich dafür, sich auf die Reaktivierung von Industrie- und Gewerbebrachen in der Innenstadt zu konzentrieren.

6. Transparenz für mehr Beteiligung. Um stärkere Möglichkeiten der Mitgestaltung zu schaffen, müssen Beteiligungschancen und Transparenz gestärkt werden, wie z.B. bei den Ortsbeiräten und durch einen Bürgerhaushalt.

7. Mehr Personal in den Kindergärten. Schon 2005 wurde in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die Grundversorgung für eine Gruppe von 20 Kindern mit 2 BetreuerInnen sicher zu stellen. Das muss endlich umgesetzt werden.

8. Kassel bildet aus – Kassel bietet auch jungen Menschen Arbeitsplätzen. Die Stadt muss ihren Mitarbeiternachwuchs selbst ausbilden – zu regulären Vergütungen. Dafür darf sie das weder auf Jaffka auslagern noch die Ausschreibung auf das Stadtgebiet beschränken.

9. Kein Militär in Kasseler Schulen. Kassel braucht einen zivilen Pakt gegen die Präsenz der Bundeswehr in den Schulen, um die Werbung für Krieg nicht zu unterstützen.

10. Erhaltung aller Kasseler Bäderstandorte (inkl. Ost und Mitte). Die Sicherstellung von flächendeckenden Schwimmangeboten für alle Stadtteile wird durch das “Luxus-Kombi-Bad” am Auedamm behindert.

11. Keine Privatisierung öffentlichen Eigentums – keine Privatisierung öffentlicher Leistungen.
Für zukünftige Generationen und eine Versorgung nach den Bedürfnissen der Einwohner muss das öffentliche Eigentum bewahrt bleiben. Die Stadt ist kein kommerzieller Anbieter.

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